ProDiagonal-Gründungslogo
ProDiagonal-Gründungslogo

10 Jahre ProDiagonal

 

ProDiagonal wurde im Februar 2006 gegründet, und zwar als „Forum für Musik, Wissenschaft und Pädagogik“. Anlass war damals eine wirtschaftliche Trennung vom Betrieb des Barocktheaters und der im Barocktheater stattfindenden Konzertreihe, die ich dort seit 2003 organisierte. Der Name leitet sich einerseits von den Initialen des Gründers her, war aber vielmehr von Anfang an Programm: „für einen Querschnitt“, „für Interdisziplinarität“, „für kulturelle Vielfalt“, „gegen Ausschließlichkeit“ und „gegen Ausschließung“. Die erste selbständige Veranstaltungsreihe unter dem neuen Namen war eine Mozart-Konzertreihe im Jubiläumsjahr 2006, wo wir neben Mozarts 250. Geburtstag auch 950 Jahre Stift Lambach und 640 Jahre Markterhebung gefeiert haben. Damals gab es noch einen gemeinsamen Spielplan mit dem Barocktheater, wo im Vorwort auch erstmals auf die Gründung von ProDiagonal hingewiesen wurde. (gescanntes Originalheft s.u.) 

Im Jahr 2011 erweiterte sich der eingemietete Konzertbetrieb im Stift um das Bildungshaus ProDiagonal, das im ehemaligen Gemeindealtenheim seine eigenen Räumlichkeiten fand. ProDiagonal ist bis heute fast ausschließlich ein ehrenamtlich funktionierender Familienbetrieb, in dessen Infrastruktur nicht ein einziger Cent öffentliches Fördergeld steckt. Die laufenden Veranstaltungsangebote in den verschiedenen Sparten (Beethoven-Konzertreihe, Jazz-Konzertreihe, Werkschule, Erwachsenenbildungsprogramme und Vorlesungs-Reihe) werden mit insgesamt 350,-- Euro pro Jahr von der Gemeinde Lambach subventioniert. An der Finanzierung der Konzerte beteiligt sich zusätzlich das Land OÖ und einige Kleinsponsoren aus der örtlichen Wirtschaft. Die Sparkasse Lambach übernimmt hin und wieder Druckkosten. Das Gründungslogo (s.o.) hat Günther Morgen, ehem. Intendant des Lambacher Barocktheaters, entworfen. Seit Herbst 2015 verwenden wir ein neues Logo und führen als neuen Untertitel „Zentrum für Kulturpädagogik“, denn so lautet der offizielle Fachbegriff für die Art unserer Arbeit.  

 

 

 

 Der Mensch spielt,

und er weiß,

dass er spielt,

und das Spiel ist

unvernünftig.

 (Jan Huizinga, 1932)

 

 

Grenzenlos glücklich.

Absolut furchtlos.

Immer in Schwierigkeiten.

(Weisheit der Quäker)