Die Werkschule ist ein freizeitpädagogisches Angebot zur Vermittlung von handwerklicher Bildung. Es ist niederschwellig zugängig und für alle Altersgruppen geeignet. Ausgangsmaterialien sind Holz, Eisen, Keramik und Textil. Manuelle Bildung bringt einerseits praktischen Nutzen (Selbsterhaltung) und ermöglicht andererseits einfache kulturelle Selbsterfahrung (handwerkliche Fertigkeiten als Voraussetzung für schöpferische Prozesse). Da gewerbliche Handwerkstätten fast völlig aus unseren Ortsbildern verschwunden sind, möchten wir mit der Werkschule bewusst wieder einen Erfahrungsraum für niedrig technisierte Arbeitsprozesse schaffen. War das Bauern- und Handwerkersterben alleine der fehlenden Wirtschaftlichkeit geschuldet, wurde dabei übersehen, dass das Tätigsein mit den Händen dem Menschen jenseits von allen Fragen der Verwertbarkeit eine große Lust und Zufriedenheit bringt. Diesem zweckbefreiten Bedürfnis nach Handarbeit will die Werkschule neuen Raum geben. Darüber hinaus sind Entdeckung, Entfaltung und Förderung von manuellen Begabungen bzw. Berufsorientierung immanenter Bestandteil des Konzepts.

 

Lambach ist in das Schulzentrum im Westen des Bezirkes Wels-Land. Kinder und Jugendliche sind auch die Hauptzielgruppe der Werkschule, daher sind viele Synergien mit Schulen möglich. Qualitätsvolle Freizeitpädagogik ist ein Zukunftsthema und daher bildet die Werkschule nicht zuletzt eine innovative Ergänzung bzw. Weiterentwicklung des traditionsreichen Schulstandortes Lambach.

 

Das Projekt WERKSCHULE hat einen erfolgreichen "Probelauf" im Arbeitsjahr 2014/15 hinter sich. Derzeit ruhen aber fast alle Bereiche, weil wir erst bessere Werkstätten vorbereiten müssen.

 

Voraussichtliche Fortsetzung folgt im September 2018.

 Der Mensch spielt,

und er weiß,

dass er spielt,

und das Spiel ist

unvernünftig.

 (Jan Huizinga, 1932)