Do. 25. Sept. 20:00     Blueskonzert mit Oliver Mally

 

Fr. 05. Okt.  14:00      Werkschulstart Schmieden & Töpfern

 

Do. 16. Okt. 20:00      Worldmusic "East meets West"

 

Sa. 18. Okt. 19:30       Beethoven Streichtrios 1 (Stift Lambach)

 

Sa. 25. Okt. ab 10:00  "Tanzende Jahreszeiten" (Integrat. Tanztag)

 

So. 26. Okt. 19:30       Beethoven Streichtrios 2 (Stift Lambach)

 

Do. 30. Okt. 19:00       100 Jahre 1. WK - Vortrag mit Prof. Sandgruber

 

Do. 13. Nov. 19:00       Workshop: Räuchern mit heimischen Kräutern

 

Fr. 14. Nov. 14:00        Werkschulstart Drechseln & Nähen

 

Do. 27. Nov. 20:00      "Gone again" - Jazz & Lyrics mit Paul Millns

 

Do. 11. Dez. 20:00       "Schöne Bescherung" mit Frank Hoffmann 

 

Fr. 09. Jän.   14:00       Werkschulstart Nähen & Töpfern

 

Mo. 12. Jän. 20:15        Musiktheorie f. LaienchorsängerInnen (1. Abend)

 

Do. 15. Jän. 19:00        Der Krieg vor der Tür - Vortrag mit Alfred Sohm

 

Fr. 06. Feb.  19:00       Weinregion Oberösterreich - Vortrag u. Verkostung

 

Sa. 07. Feb. 19:30       Beethoven - Klavierwerke mit Valentin Fheodoroff

 

Do. 12. Feb. 19:00       Workshop: Kalligraphisches Gestalten 

 

Do. 26. Feb. 19:00      "Ich werde groß, und du begleitest mich" (C. Weber)

 

Fr. 27. Feb. 14:00        Werkschulstart Drechseln & Schmieden

 

Do. 19. März 20:00       "LUCHS" - Jazz&Blues von und mit Wiesinger&Wiesinger

 

Do. 26. März 19:00      Mit Hand,Herz und Hirn" - Vortag mit P. Deinhammer

 

Sa. 28. März 19:30      Beethoven Messe op. 86 & Oratorium op. 85 (im Stift)

 

Fr. 10. April ab 15:00   "Null Bock auf Lambach" - Open Barcamp f. Jugendliche 

 

Sa. 11. April 06:00      Vorgelstimmen-Wanderung mit Margit Pflügl

 

Do. 16. April 20:00      Lukas-Kletzander-Trio (Jazz)  

 

So. 19. April 10:30      Beethoven - Große Orchester-Matinee (op.80, op.84, op. 117)

 

GR-Wahlen 2015: Vorstellung der Wahlprogramme:

 

Di. 21. April 19:00       NEOS (Johann Fuchs)

Mi. 22. April 19:00       FPÖ (Johann Gibitz)

Do. 23. April 19:00      SPÖ (Klaus Hubmayer)

Fr. 24. April 19:00       ÖVP (Bgm. Christine Oberndorfer)

 

Fr. 22. Mai  19:00       Systemisches Konsensieren - Vortrag m. Erich Visotschnigg

 

Sa. 23. Mai, ab 10:00   Workshop: Systemisches Konsensieren

 

Do. 28. Mai 20:00        Günther Straub - Blues, Boogie & Stride-Piano

 

Fr. 17. Juli ab 17:00     PD - Hoffest für alle 

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Do. 25. September 2014, 20:00 Uhr

 

„Sir“ Oliver Mally& Frank Schwinn

„Roadsongs / Blues andmore“

 

Ein ausnehmend musikalisches Verständnis welches keiner Worte bedarf, ist das Vehikel auf dem die beiden ihre musikalische Reise quer durchRoadsongs, Outlaw-Ballads,                                                                     Lullabies und Blues antreten.

 

„Unbedingt zu empfehlen!“  („Rootstime“ / Belgium)

Do. 27. Nov. 2014, 20:00 Uhr

 

"Gone again"

 

Mit Paul Millns (piano&vocal)

 

Infos hier                                                   ProMusic - International Guest!

 Fr.  6. Februar 2015, 19:00 Uhr

 

Weinregion Oberösterreich

 

„Weinregion Oberösterreich“ – Ist das ein Druckfehler? Nein, das Land ob der Enns war vor langer Zeit nicht viel weniger mit Wein gesegnet als NÖ und Bgld. Nicht umsonst gibt es auch hierzulande viele Orts- und Familiennamen, die auf eine Weinbautradition verweisen. Doch eine Klimaabkühlung im 18. Jahrhundert machte vielen Produzenten auf lange Zeit den Garaus und sie mussten ihre Weingärten auflassen. Da es aber nun allmählich wieder wärmer wird, kommt auch der Wein nach Oberösterreich zurück. Leo Gmeiner, Gründer und Leiter des oberösterreichischen Weinbau-Kompetenzzentrum in Perg wird an diesem Abend diese Geschichte genauer erzählen. Und nicht nur erzählen….

 

Impulsvortrag und kommentierte Verkostung mit.

Weinbaumeister Mag. (FH) Leo GMEINER, Perg                        Freiwill. Spenden.

 

Sa. 7.  Februar 2015, 19:30 Uhr

 

Stift Lambach - Sommerrefektorium

 

beethoven:complete:7

 

Ludwig van Beethoven

Freie Klavierwerke

 

Variationen opp. 34/35, op. 76,

Bagatellen opp. 33/119,

Rondi opp. 51/129                                                  

Am Klavier: 

Valentin FHEODOROFF, Wien 

 

Saß für die Klaviersonaten mit Peter Lang ein „Grande Senior“ der österreichischen Pianistenszene auf dem Podium, folgt für das kurze Intermezzo der freien Klavierwerke nun ein „Newcomer“: Valentin Fheodoroff war Preisträger beim Internationalen Beethoven-Klavierwettbewerb 2013 in Wien und kam dort als einziger Österreicher aufs Siegerpodest.

 

Kartenservice hier (EUR 15,--)

_______________________________________________________________________

 Do, 19. März 2015, 20:00 Uhr

 

"luchs"

 

luchs sieht gut.

luchs hört gut.

luchs siehst du selten.

luchs ist schlau.

luchs packt dich!

 

_______________________________________________________________________Astrid Wiesinger Alt- und Sopransaxophon -  Beate Wiesinger Kontrabass 

Florian Sighartner Violine & electronics

Samstag, 28. März 2015, 19:30 Uhr,

Stift Lambach - Sommerrefektorium

 

Messe in C-Dur  op. 86

Konzertarien

"A perfido" op. 65

Elegischer Gesang op. 118 

                                                   Chor & Orchester ST.STEPHAN Wels

Davidchor Eferding

Dirgent: Kurt DLOUHY

***

Tiefgläubig an eine „Gottheit“, suchte Beethoven Zeit seines Lebens Wege zu ihr. Die katholische Kirche war ihm dabei ein wichtiger Ausgangs- und Anhaltspunkt, doch scheute er auch nicht den Blick hinter die Kulissen der Amtskirche und versuchte das Wesen des Göttlichen per se zu ergründen. Die Musik diente ihm dabei als Medium, nicht aber als Mittel zum Zweck. Seine ausdrücklich kirchenmusikalischen Werke orientieren sich zwar an den klassischen Formen dieser Gattung (Messe u. Oratorium), doch unter seiner Feder gerät alle Musik zur gleichsam zur Heilsbotschaft. Das Heil selbst sah Beethoven aber im Schweigen; in der Stille, die er zwischen all seinen Tönen am meisten liebte, lag für ihn das Göttliche. 


Karten VVK: 18,--  |   AK. 19,--                                                   Reservierung  hier

_______________________________________________________________________

Ludwigs Vorschau: 19. April, 10:30 Uhr, Sommerrefektorium 

Beethoven-Sonntags-Matinee

Schauspielmusik zu "EGMONT" Chorphantasie op. 80

Neueröffnung:

 

WERKSCHULE

 

 

 

In einer erstrebenswerten Zukunft müssen wir dem Tun vor dem Verbrauchen den Vorzug geben!

 

 

 

 

Unter diesem Motto von Ivan Illich eröffnet die WERKSCHULE in Lambach ihre Türen.

 

Sieben Punkt sprechen dafür:

 

  • 1.) Die WERKSCHULE möchte Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Gelegenheit geben, sich mit den Händen zu betätigen, Erfahrung mit Materialien zu sammeln, sich selbst mit Gegenständen des Alltags zu versorgen, 
  • 2.)   Die WERKSCHULE möchte Talente und Berufschancen fördern (Facharbeiternachwuchs, etc.)

 

  • 3.)   Unter Anleitung von Fachleuten werden erste Schritte und handwerkliche Grundtechniken vermittelt, es besteht jedoch auch viel Freiraum zur Entfaltung der eigenen Vorstellungen.

 

  • 4.)   Wir machen die Dinge nicht selber, weil wir nicht wüssten wo wir sie kaufen können, sondern weil der Herstellungsprozess einen Eigenwert hat, der mit Geld nicht aufzuwiegen ist. 

 

  • 5.)   Niedrig technisiertes Handwerk fördert Kreativität, Non-Profit-Denken und Basiskultur, daher orientiert sich die WERKSCHULE langfristig am Modell der Musikschulen, die als kulturelle Bildungseinrichtung etabliert sind. Regelmäßige wöchentliche Nachmittagsangebote sind auch Ziel der WERKSCHULE.

 

  • 6.)   Handwerk ist im Vergleich zu Musik noch viel unabhängiger von Sonderbegabungen und folglich offen für eine sehr breite Basis. Studien belegen, dass mindestens 68% der Gesamtbevölkerung handwerkliche und landwirtschaftliche Begabung besitzt. (Tausende Hausgärten und das rege Treiben in Baumärkten sind sichtbarer Beleg dieser Studie)

 

  • 7.)   Etwas mit den Händen zu tun macht sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche glücklich. Man sieht, was man gemacht hat, man kann die Sachen angreifen, man kann sie verwenden: kurz gesagt – Handwerk macht Sinn und Freude zugleich. Das ist ganz schön viel in Zeiten, wo alle nach der Zukunft der „Arbeit“ fragen!

 

 

Termine:

 

10. Okt.- 7. Nov. 2014      jew. Freitag 14:00-16:00   SCHMIEDEN u. TÖPFERN

 

14. Nov. - 12. Dez. 2014   jew. Freitag, 14:00-16:00   NÄHEN u. DRECHSELN

 

9. Jän. – 6. Feb. 2015      jew. Freitag, 14:00-16:00   NÄHEN u. TÖPFERN

 

27. Feb. - 27. März 2015  jew. Freitag, 14:00-16:00  SCHMIEDEN u. DRECHSELN

 

Um ein kleines Erfolgserlebnis zu erreichen ist es sinnvoll, alle 5 Nachmittage eines Blocks zu besuchen. Die Nachmittage können aber auch einzeln gebucht werden. Zusatztermine und Terminverschiebungen nach Absprache mit den ReferentInnen.

 

 Ort:

Bildungshaus ProDiagonal, Sand 13

 

ReferentInnen:

Marina Huber, Keramik

Judith Bauer, Textil

Josef Oberhuemer, Holz

Peter Deinhammer, Eisen

 

Kosten:

ab 15,-- / Nachmittag  (je nach Material und Aufwand)

Sa. 27. Sept. 2014, 10:00  - 15:00 Uhr

 

SONNENHAUS - Tag der offenen Tür

 

Kennenlernen der Räumlichkeiten, angewandte Reformpädagogik, Details  über  den Alltag in Kindergarten, Schule und Spielgruppe, Erfahrungsaustausch mit Eltern & Pädagoginnen

 

Kindersachen-Bazar   

 

 

Do. 26. Feb. 2015, 19:00 Uhr

 

"Ich werde groß, und du begleitest mich!"


Wie Eltern ihr Kleinkind in seiner selbstbestimmten Entwicklung unterstützen können. Unter Berücksichtigung von Alltagssituationen und entwicklungspsychologischer Erkenntnisse.

 
Im Anschluss an den Impulsvortrag: Gesprächsrunde zu alltäglichen Themen mit Kindern.

 

Conny Weber ist ausgebildete Diplompädagogin (Kindergarten, Volksschule) Montessoripädagogin, Sensorische Integrationspädagogin, Emmi-Pikler- Basiskurse, Fortbildungen bei Rebeca und Maurizio Wild, Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg, seit 13 Jahren päd. Leitung Sonnenhaus, Lambach (Kindergarten und Schule für selbstbestimmtes Lernen)

 

Referentin: Conny WEBER, Leiterin Sonnenhaus

 

Freiw. Spenden

 

Fr. 22. Mai 2015, 19:00 Uhr                   

Impulsvortrag

 


Sa. 23. Mai 2015, 10:00 - 16:00 Uhr       

Workshop

 

 

Systemischen Konsensieren

Was bringt tragfähige Entscheidungen für Gruppen und motivierte Beteiligte  bei Teamarbeit? 

 

Entscheidungen in Gruppen stellen uns oft vor große Herausforderungen. Verschiedene Interessen wollen berücksichtigt werden, viele Vorschläge Platz finden und eine gute Lösung für alle herausgefiltert werden. Auch bei gutem Willen aller Beteiligten endet das oft in aufreibenden Diskussionen und man geht nicht selten ohne Lösung auseinander. Systemisches Konsensieren ist ein neues Entscheidungsverfahren, das es ermöglicht viele Vorschläge transparent und einfach zu verarbeiten und die Lösung zu finden, mit der alle in der Gruppe am besten leben und die alle bestmöglich mittragen können. Das Verfahren ist für Vereine, Organisationen, Familien und überall wo Gruppenentscheidungen anstehen geeignet. Systemisches Konsensieren ist dabei für einfache alltägliche Entscheidungen wie „Was kochen wir heute Mittag“ bis zu komplexen Themen wie „Wohin wollen wir umziehen?“ oder „ Welche inhaltlichen Schwerpunkte setzen wir firmenintern im nächsten halben Jahr?“ Dabei kann es zur Entscheidungsvorbereitung sowie zur endgültigen Entscheidungsfindung dienen

Der Vortrag gibt einen ersten Einblick in das Verfahren. Im Workshop wird man befähigt die Methode bei einfachen, alltäglichen Entscheidungen anzuwenden.

Mehr zum Thema unter www.sk-prinzip.net

 

Referent: Dr. Erich VISOTSCHNIG,Graz, Entwickler des Systemischen Konsensierens

 

Kosten: Vortrag - 10 € | Workshop -  40 €

 

                                                        (Anmeldung bis 8. Mai erbeten)

 

ab
Mi, 15. Okt. 2014, 15:00 -16:15 Uhr

 

"Musik erspielen"

 

Musikalische Grundausbildung auf Basis der Montessori-Pädagogik

(Fünf- bis Achtjährige)

 

Beschreibung folgt.

 

(alle 2 Wochen, jew. Mi. in den geraden KW)        
       

Leiterin: Monika DEINHAMMER
                                  

(Anmeldung erbeten)

 

12. Jän. 2015 - 2. Feb. 2015  

jew. Montag 20:15 - 21:30 Uhr

 

"Bausteine der Musik"

Musiktheorie für Laien (Chor-)SängerInnen.
 

 

Oft singt man/frau schon 30 Jahre im Chor, stellt sich aber manchmal immer noch die gleichen Fragen: wie ist das nocheinmal mit den Punktierten Noten?  Wie lese ich den Bassschlüssel, und was heißt gach "allegretto"? Wie viel Kreuz hat B-dur, oder hat die gar keine Kreuzvorzeichen? "Parallele Molltonart"? Schon gehört, aber schon drei Mal wieder vergessen. Leider!

Diese kleineren und größeren Unsicherheiten in Musiktheorie kennen viele Chorsängerinnen und -sänger aus der täglichen Praxis. Das ist auch gar kein Wunder, denn zum schön Singen und zur Freude am gemeinsamen Musizieren braucht man - vorausgesetzt, man hat links und/oder rechts ein paar gute Stimmen zum "Anhalten" - eigentlich relativ wenig theoretische Kenntnisse. Aber trotzdem steigert es die Sicherheit, wenn man auch die Theorie ein bisschen beherrscht. Und genau dazu dient der Inhalt dieses Seminars. Es beginnt ganz an der Basis, es gibt keine "peinlichen" Fragen, alles kann man sich hier in Ruhe und in "Zeitlupe" erklären lassen...

 

Monika und Peter Deinhammer haben beide sehr viel Erfahrung mit Musik, sowohl als Instrumentalisten als auch in der Arbeit mit Chören und Vokalensembles. Musiktheorie ist für sie nichts "Trockenes", nichts "Fades", sondern vielmehr verstehen sie θεωρία (theoria) im wahren, griechischen Wortsinn als "beharrliche Anschauung eines Gegenstandes". In der Musiktheorie zeigen sich die "Bausteine der Musik" und die sind allemal eher spannend als langweilig, trocken oder fad....

 

Referenten: Monika & Peter DEINHAMMER
   

7 € / Abend                

(Anmeldung erbeten)

Fr. 10. April 2015, 15:00 - 21:00 Uhr   

 

Open Barcamp "Null Bock auf Lambach?"

 

Eine offenes Veranstaltungsformat zum Thema: Wie erleben Jugendliche und junge Erwachsene Lambach, bzw. die Region? Was ist "cool", was ist         "no go"? Wer oder Was hat oder hätte hier Zukunft? Konkrete Themenfindung erfolgt durch die TeilnehmerInnen direkt vor Ort, vorbereitete Vorträge od. Impulsreferate, spontane Moderationen, etc. willkommen.


 

GEMEINDERATSWAHL 2015  - 

Vorstellung der Wahlprogramme

Di.   21. April    Johann Josef Fuchs (NEOS)    
Mi.  22. April    Johann Gibitz (FPÖ)
Do. 23. April     Klaus Hubmayer (SPÖ) 
Fr.  24. April     BGM Christine Oberndorfer (ÖVP)

Fr. 17. Juli 2015, ab 17:00 Uhr

 

PD - HOFFEST für ALLE


mit Rahmenprogramm aus Literatur, Jazz und Klassik, mit kulinarischen Beiträgen von Lambacher Migranten und Migrantinnen


Sept. 2015:    (genauer Termin folgt)

 

"Elefantenrunde"

 

Diskussionsabend der Lambacher Spitzenkandidaten zur GR-Wahl 2015

April/Mai 2015 (genauer Termin folgt)   

 

Semiotik - oder: Die Welt der Zeichen
Eine geheimnisvolle Wissenschaft,

die uns täglich betrifft, stellt sich vor.
       

 

Peter Stockinger wurde 1956 in Lambach geboren, studierte zunächst an der Universität Salzburg und ging 1979 nach Paris, wo er eine bedeutende wissenschaftliche Karriere gemacht hat. Er ist seit 1990 Professor für Kognitive Semantik, Kultursemiotik, Diskurssemiotik sowie Semiotik und Neue Medien am Institut national des langues et civilisations orientales (INALCO) in Paris und steht seit 1991 dem Forschungsteam Kognitive Semiotik und Neue Medien (Équipe Sémiotique Cognitive et Nouveaux Médias - ESCoM) an der Fondation maison des sciences de l´homme (FMSH) in Paris vor. 1985 wurde Stockinger für seine Arbeit auf dem Gebiet der Kommunikationswissenschaften und Semiotik mit der Bronzemedaille des Centre national de la recherche scientifique (CNRS)  ausgezeichnet.

 

Univ.-Prof. DDr. Peter STOCKINGER,  Paris (Lambach)

Do. 30. Okt. 2014,19:00 Uhr   

 

100 Jahre 1. Weltkrieg - Wie es dazu kam?    

 

Der erste Weltkrieg begann im Sommer 1914 und hielt bis in den November des Jahres 1918 an. Er ist das Resultat langjähriger Spannungen zwischen den europäischen Großmächten. Er endete mit der Niederlage der Mittelmächte und kostete rund 17 Millionen Menschen das Leben. Trotz dieser Tragik wird er in unserer heutigen Wahrnehmung überschattet von der noch größeren Tragik, zu der der 2. Weltkrieg fähig war. Historiker sind überzeugt, dass es sich ohnehin nicht um zwei Kriege, sondern um einen einzigen gehandelt hat, halt mit 20 Jahren Waffenstillstand dazwischen. Das Gedenkjahr 2014 ist eine gute Gelegeheit, sich das gesamte zerstörerische Potenzial der ersten Jahrhunderthälfte wieder einmal zu vergegenwärtigen.

Prof. Roman Sandgruber von der Johannes-Kepler-Universität Linz, bekannt aus Wissenschaft und Medien, wird diese "Geschichte" in einer sehr verständlichen Sprache erzählen und all die Krisen und Kräfte aufzeigen, die letztlich zur größten Katastrophe der Menscheitsgeschichte führten

 

Referent: Univ.-Prof. Dr. Roman SANDGRUBER, Linz

 

Der aus Lambach stammende Wiener Verlagsgründer und -leiter Dr. Christian Brandstätter brachte zum Gedenkjahr ein Bildband heraus mit dem Titel "Untergang einer Welt", der an diesem Abend präsentiert und zum Kauf angeoten wird.

 

 

            

Do. 15. Jän. 2015, 19:00 Uhr 

 

Der Krieg vor der Tür -
Stadl-Paura und Lambach

im 1. Weltkrieg

 

Beim Vortrag von Prof. Sandgruber werden die globalen Zusammenhänge, Schauplätze und Folgen des 1. Weltkrieges beleuchtet. Bei diesem Vortrag steht die Frage im Mittelpunkt: was hat der internationale Krieg für einen regionalen Lebensraum bedeutet?

Der Ortshistoriker und ehemalige Hauptschuldirektor Alfred Sohm hat im Frühjahr dieses Jahres ein neues Geschichtsbuch über Stadl-Paura veröffentlicht. Bei den Recherchen stieß er immer wieder auch auf Materialien, die die Kriegszeiten dokumentieren. Viele alte Fotos veranschaulichen seine Ausführungen.

      

Referent: Alfred SOHM, Stadl-Paura 

 Freiw. Spenden

 

Do. 26. März 2015, 19:00 Uhr    

 

Mit Hand, Herz und Hirn -
Zur zeitlosen Aktualität des niedrig
technisierten Handwerks
       

In den Werken der Hände zeigt sich der Mensch - wie kaum anderswo - als ganzheitliches Wesen. So sehr wir unsere Mäuse und Tastaturen auch lieben, so lüstern unsere Flatscreens, Wisch-oPhone und Drucker nach 3D schielen: die Hand mit ihren hyperkomplexen Sensorik- und Ansteuerungssystemen, vor allem aber in ihrer Fähigkeit, "beseelte" Gegenstände herzustellen, steht konkurrenzlos der Welt der Simulationen und Imitate gegenüber. "Hand anlegen" hat nur wenig mit "so-wie-früher" zu tun, auch nichts mit Nostalgie und Retro, dafür aber sehr viel mit denen, die heute noch immer Hände besitzen: den Menschen. Aus reiner Freude am Schaffen nehmen wir die Dinge in die Hand; aus Lust am Material, aus Lust an der Bewegung, am Spiel, am Lernen, aus Freude am Schönen. Handwerk ist ein selbsttätiger Einstieg in die Kultur: einfach, niederschwellig, schön.

 

Peter Deinhammer hat im Rahmen seiner Tätigkeit an der Abteilung für Forschung und Entwicklung der Pädagogischen Hochschule Linz ein theoriebasiertes Konzept für eine Schwerpunkt-Schule "Umwelthandwerk" erstellt und dort erstmals den pädagogischen Wert des Handwerks beleuchtet. Dies geschah deshalb bisher kaum, denn kommt jemand vom Handwerk, beschäftigt er/sie sich kaum mit Theorie, kommt jemand aus Wissenschaft und Theorie, hat er/sie meist keinen Bezug zu manueller Arbeit. Peter Deinhammer ist in beiden Bereichen verankert, wodurch dieser Brückenschlag möglich wurde. Das Ergebnis ist hoch spannend, denn in Zeiten der Ganzheitlichkeit beinhaltet niedrig technisiertes Handwerk eine Vielfalt von unerkannten, wie unersetzlichen Bildungsfaktoren...

 

 

Referent: Dr. Peter DEINHAMMER, Lambach/Linz

 

Freiw. Spenden

 

Sa., 25. Okt. 2014, 10:00-16:00 Uhr

 

"Tanzende Jahreszeiten"

Integrativer Tanztag

 

Die Jahreszeiten sind ein elementares Modell für Wandel und Veränderung.

Wir werden uns der Ruhe des Winters, der Lebendigkeit des Frühlings, der Gelassenheit des Sommers und der Fülle des Herbstes hingeben. Mit individuellem Tanz, Gruppentänzen, Körperwahrnehmungsübungen, Imaginationen und Gesprächen. Jede/r der sich bewegen kann und will, ist eingeladen! Egal ob vermuteter Nichttänzer oder leidenschaftlicher Profi.

 

Anleitung und Begleitung: Mag.a Judith BAUER, Integrative Tanzpädagogin (AGB)

Kosten: € 60,-

 

Nähere Infos über Integrativen Tanz und die Kursleiterin unter www.werkhaus.at

 

Do. 13. November 2014, 19:00 Uhr

 

Räuchern mit heimischen Kräutern.

 

Räuchern hat mit Riechen zu tun, mehr aber noch mit Rauch. Rauch als silbrig-duftende Nicht-Materie ist in der katholischen Kirche der Vermittler zwischen Himmel und Erde. Aber auch in vielen anderen Gemeinschaften spielt Rauch eine kultische Rolle. Den „Weihrauch“ verbinden wir mit exotischen Kräuter- und Harzmischungen. Mal sehn, wie´s riecht, wenn sich heimische Kräuter gen Himmel verflüchtigen….   

 

Referentin: Barbara REISCHL                                                  Freiw. Spenden                                            

Fr.  6. Februar 2015, 19:00 Uhr

 

Weinregion Oberösterreich

 

Seit dem Weinskandal in den 1980er-Jahren hat der Weinbau in Österreich stark an Image zugelegt. Selbstbewusst präsentiert sich Österreich als Weinland und kann auch auf viele internationale Auszeichnungen verweisen. Doch was heißt hier „Österreich“, Wein kommt in Österreich aus Niederösterreich, aus dem Burgenland und aus der Steiermark. Aber „Weinregion Oberösterreich“ – Ist das ein Druckfehler? Nein, das Land ob der Enns war vor langer Zeit nicht viel weniger mit Wein gesegnet als die anderen genannten Bundesländer. Nicht umsonst gibt es auch hierzulande viele Orts- und Familiennamen, die auf eine Weinbautradition verweisen. Doch eine Klimaabkühlung im 18. Jahrhundert machte vielen Produzenten auf lange Zeit den Garaus und sie mussten ihre Weingärten auflassen. Da es aber nun allmählich wieder wärmer wird, kommt auch der Wein nach Oberösterreich zurück. Leo Gmeiner, Gründer und Leiter des oberösterreichischen Weinbau-Kompetenzzentrum in Perg wird an diesem Abend diese Geschichte genauer erzählen. Und nicht nur erzählen….

 

Impulsvortrag und kommentierte Verkostung mit.

Weinbaumeister Mag. (FH) Leo GMEINER, Perg

 

Do. 12. Februar 2015, 19:00 Uhr

 

"Schön schreiben..."         
Workshop: Kalligraphisches Gestalten von Einladungen, Tischkärtchen, Urkunden, etc.

 

 

 

 

Das Wort „Kalligraphie“ stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Wörtern kalós (gut, schön, echt) und gráphein (schreiben) zusammen.

Im Zeitalter des Computers gerät das Schreiben bzw. das Schönschreiben beinahe in Vergessenheit. Es muss alles schnell gehen und man nimmt sich kaum mehr Zeit, etwas von Hand schön zu gestalten. Die Arbeit des Kalligraphierens hat einen fast meditativen Charakter, zu der ich Sie gerne einladen möchte.

 

Kursinhalt:  

- Kennenlernen der verschiedenen Materialien (Papier, Federn, Tinte,…)

 - Erlernen eines kalligraphischen Alphabetes

-  Anwendung an praktischen Beispielen

 

 Kursbeitrag:       15 € pro Person (Leihgebühr für Materialien inbegriffen)

 

 

Referentin: Mag. Elisabeth NÖSTLINGER, Lambach

Anmeldung 31. Jänner erbeten. 

 

                .

Sa. 11. April 2015,  6:00 Uhr

 

Vogelstimmen-Wanderung           

 

"Die Spatzen pfeifen es von den Dächern" sagt man, wenn etwas kein Geheimnis ist. Aber was pfeifen die da eigentlich den ganzen Tag so daher, da oben auf den Dächern, den Telegrafenleitungen, den Bäumen? Ornitologie ist eine der spannendsten Wissenschaften, wo noch lange nicht alles "die Spatzen von den Dächern pfeifen" - im Gegenteil: das so genannten "Kommunikationszeitalter" hat oft noch recht wenig Ahnung darüber, wie Tiere kommunizieren - und zwar ganz unplugged....

Margit Pflügl ist Hobby-Ornitologin und zeitweise freie Mitarbeiterin am Biologiezentrum Linz. Sowohl als Musikerin, aber noch mehr als Zeichnerin und Grafikerin ist sie ständig den faszinierenden Vogelgesängen auf der Spur. Welche artifizierten Bilder und Zeichen sich aus Naturklängen und -signalen ergeben können, zeigt die Ausstellung "Papiergesänge", die im Rahmen eines gemeinsamen Frühstücks eröffnet wird.

 

Treffpunkt 6:00 beim ProDiagonal, anschließend Wanderung in die "Pernleiten", die sich direkt hinter dem Bildungshaus befindet. Gutes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Feldstecher mitbringen, findet bei jeder Witterung statt.

 

anschließend gmeinsames Frühstück mit

Vernissage"Papiergesänge"

11.April - 23. Mai

(geöffnet während Veranstaltungen oder auf Anfrage)
       

Margit PFLÜGL, Linz/Urfahr

Unkostenbeitrag: 5,--

Do. 16. April 2015, 20:00 Uhr

 

„Günther Straub –

Blues, Boogie & Stride - Piano“


Günther Straub ist ein technisch brillianter Pianist mit breitem musikalischen Spektrum, sein Hauptinteresse gilt neben dem klassischen Blues und Boogie -Woogie vor allem dem Stride -  Piano.

Seine rege internationale Konzerttätigkeit

führte ihn von Wien über

viele europäische Länder bis in die USA –

und nun auch nach Lambach.

_______________________________________________________________________

Günther Straub Piano


Do. 28. Mai 2015, 20:00 Uhr

 

„Lukas Kletzander Trio“


Das Repertoire dieser großartigen Formation setzt sich aus Eigenkompositionen

der drei Künstler genau so wie

arrangierten Versionen von Jazz-Standards oder Popsongs zusammen.

Die feinfühlige Interaktion des Lukas Kletzander Trios ist das

grundlegende Element und lässt diese Besetzung zu einem

besonderen Klangerlebnis werden.

_______________________________________________________________________

Lukas Kletzander PianoAlex Meik BassNiki Dolp Schlagzeug


beethoven:complete.7/8          (2014/15)

streicherkammermusik, klaviermusik, kirchenmusik, schauspielmusik

1. Abend:

Samstag, 18. Okt.2014, 19:30 Uhr, Stift Lambach - Sommerrefektorium

 

Serenade op. 8, Streichtrios op. 9/1+2     

Georg WIMMER (Lambach/Wien)

Sebastian FÜHRLINGER
Bertin CHRISTELBAUER (Stadl-Paura/Linz)

2. Abend:

Sonntag, 26. Okt. 2014, 19:30 Uhr, Stift Lambach - Sommerrefektorium

 

Streichtrios op. 3, op. 9/3                                                                         

Evelyn DONNENBERG

Joachim BRANDL

Bertin CHRISTELBAUER

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Bei diesen beiden Abenden handelt es sich um ein nachgeholtes Programm aus beethoven:complete.6, wo es hieß: Streichquartett PLUS eins – und damit waren die Quintette gemeint, aufgeführt im März 2014 – und Streichquartett MINUS eins – und damit sind wir nun bei den Trios. Beethoven wollte es nicht unversucht lassen, seiner kammermusikalischen Hauptgattung, dem Streichquartett, eins wegzunehmen und die Trio-Form auf die Probe stellen. Handelt es sich bei op. 3 zwar bereits um ein „Gran Trio“, wie es in der Erstausgabe bezeichnet wurde, ist dieses Frühwerk aber nicht zuletzt durch seine Vielsätzigkeit doch noch eher der gehobenen Wiener Gebrauchsmusik zuzuordnen. Auch der Titel „Serenade“ von op. 8 lässt auf eine harmlose Abendunterhaltung schließen. Richtig zur Sache geht’s dann in op. 9: hier haben wir drei komplexe, echte beethoven´sche „Streichquartette“ vor uns – nur halt, dass die 2. Geige fehlt…

Die hochkarätige Besetzung besteht aus Mitgliedern des Brucknerorchesters Linz, mit Georg Wimmer ist sogar ein ständiger Substitut der Wiener Philharmoniker zu Gast in Lambach. Georg Wimmer stammt aus Lambach und hatte hier an der Landesmusikschule Stadl-Paura seinen ersten Klavier- und Violinunterricht. Bertin Christelbauer hat ebenfalls einen Bezug zur Region: seine Großvater war in den 1930er-Jahren Notar in Lambach und seine Großmutter, Hildegard Zelzer, war Klavierlehrerin in Stadl-Paura.

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3. Abend:

Samstag, 7.  Feb. 2015, 19:30 Uhr, Stift Lambach - Sommerrefektorium

 

Freie Klavierwerke 

 

Variationen opp. 34/35, op. 76, Bagatellen opp. 33/119, Rondi opp. 51/129
                                                               

                                                                   Valentin FHEODOROFF, Wien

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Das Neue Testament der Musikgeschichte, so nannte der Musikkritiker und Pianist Hans von Bülow die 32 Klaviersonaten Beethovens (beethoven:complete.4). Vereinzelt legte Beethoven aber auch auf Klavierwerke außerhalb der Sonatenform großen Wert und versah sie mit einer Opuszahl. Diese Werke kommen an diesem Abend zur Aufführung und runden gleichsam Zyklus von Beethovens Werke für Soloklavier ab. Die Variationen op. 34 und 35 sind Klassiker geworden, vor allem op. 35 mit seinem berühmten Thema aus Prometheus und Eroica. Ob in des Meisters Köpfchen wegen des gemeinsamen Themas ein klarer Zusammenhang unter den genannten Werken bestand, ist heute leider nicht mehr ganz so klar. Für Spekulationen gibt es also massenhaft Anhaltspunkte.

Saß für die Klaviersonaten mit Peter Lang ein „Grande Senior“ der österreichischen Pianistenszene auf dem Podium, folgt für das kurze Intermezzo der freien Klavierwerke nun ein „Newcomer“: Valentin Fheodoroff war Preisträger beim Internationalen Beethoven-Klavierwettbewerb 2013 in Wien und kam dort als einziger Österreicher aufs Siegerpodest.

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4. Abend:

Samstag, 28. März 2015, 19:30 Uhr, Stift Lambach - Sommerrefektorium

 

Messe in C-Dur  op. 86

Konzertarien "A perfido" op. 65 | Elegischer Gesang op. 118 


Oratorium: Christus am Ölberge  op. 85 -  VERSCHOBEN! 

        

                                                         Chor & Orchester ST.STEPHAN Wels

Dirgent: Kurt DLOUHY

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Tiefgläubig an eine „Gottheit“, suchte Beethoven Zeit seines Lebens Wege zu ihr. Die katholische Kirche war ihm dabei ein wichtiger Ausgangs- und Anhaltspunkt, doch scheute er auch nicht den Blick hinter die Kulissen der Amtskirche und versuchte das Wesen des Göttlichen per se zu ergründen.  Die Musik diente ihm dabei als Medium, nicht aber als Mittel zum Zweck. Seine ausdrücklich kirchenmusikalischen Werke orientieren sich zwar an den klassischen Formen dieser Gattung (Messe u. Oratorium), doch unter seiner Feder gerät alle Musik zur gleichsam zur Heilsbotschaft. Das Heil selbst sah Beethoven aber im Schweigen; in der Stille, die er zwischen all seinen Tönen am meisten liebte, lag für ihn das Göttliche. „Denn vor Liebesklang entweichet jeder Raum und jede Zeit…“ heißt es in seinem Liederzyklus op. 98 – Nicht der x-te kitschige Liebespathos entfacht sich an diesen Worten, sondern eine Huldigung an jenen bedingungslosen Zustand, den Beethoven weit über menschliche Beziehungen hinausgehend so sehr herbeisehnte.

Am Vorabend zum Palmsonntag kommt „Christus am Ölberg“ auch liturgisch fast am richtigen Platz im Jahr zur Aufführung. Wir freuen uns über die Kooperation mit dem Kirchenchor St. Stephan aus Wels.

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Sonntags-Matinée:

Sonntag, 19. April 2015, 10:30 Uhr, Stift Lambach - Sommerrefektorium

 

Schauspielmusik zu "Egmont" op. 84 

Schauspielmusik zu "König Stephan" op. 117 

Chorphantasie op. 80


        
KLANGVEREINIGUNG WIEN  - Dirigent: Gerald MAIR

Chor "E medio cantus", Linz (Einstud. Christian Schmidbauer)
        Sprecher: Franz STRASSER - Gerhard HOFER, Klavier  
anschließend 

"Zu Gast bei Beethoven..." 
      
 Alt-Wiener Küche im Stiftskeller, mit Tischlesung
(Anmeldung erbeten)

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Große Orchester-Matinée. Auch die beiden Schauspielmusiken zu Goethes „Egmont“ und „König Stephan“ sind eine Fortsetzung von beethoven:complete.6, wo die Schauspielmusik zu „Die Ruinen von Athen“ zur Aufführung kam. Die ursprüngliche Situation war bei Schauspielmusiken immer umgekehrt: es wurde ein Theaterstück aufgeführt, und nebenbei Musik gemacht. Um die Länge der Aufführung jedoch zu schonen, lassen wir einen Großteil des Schauspieles weg. Franz Strasser als Sprecher wird die Geschichte soweit nacherzählen, dass man zumindest eine Vorstellung über den musikalischen Zusammenhang zu den Theaterstücken bekommt.

Zum Abschluss dieser Matinée steht als erster Höhepunkt aus Beethovens Orchesterschaffen die Chorphantasie. Sie war in ihrer üppigen Besetzung (Soloklavier, Sängersolisten, Chor und großes Orchester) gleichsam ein Probelauf zur 9. Sinfonie und auch in ihrer eingängigen Melodie „Schmeichelnd hold…“ ist sie vergleichbar mit der Schlichtheit von „Freude schöner Götterfunke“.

Die Klangvereinigung Wien musiziert unter der Leitung des jungen Osttiroler Dirigenten Gerald Mair. Der Kontakt zu beethoven:complete ergab sich über den Lambacher Hornisten Andreas Ablinger, der bereits zur Aufführung des Ballets „Die Geschöpfe des Prometheus“ dieses hervorragende Orchester nach Lambach brachte. Mit dem Schauspieler und Regisseur Franz Strasser aus Wels und dem Pianisten Gerhard Hofer als Stadl-Paura ist einmal öfter bewiesen, dass der oberösterreichische  Zentralraum nicht nur aus industriellen Ressourcen besteht, sondern auch hochkarätige Künstlern hier leben und arbeiten.  

 

 Der Mensch spielt,

und er weiß,

dass er spielt,

und das Spiel ist

unvernünftig.

 (Jan Huizinga, 1932)