Do. 19. Jänner, 19:30 Uhr, ProDiagonal – hörsaal maxi

 

„Null Bock auf Lambach (?)“

 

Welche außerschulischen Strukturen

braucht ein Schulort für Jugendliche (?)

 

Seit Homer kennen wir die Klage über die „heutige Jugend“, sie sei verdorben und könne sich nicht mehr benehmen. Alleine durch die vielen Schulen ist Lambach von Vornherein täglich ein fixer Treffpunkt für etwa 1.600 Kinder und Jugendliche. Was brauchen sie jenseits der Schulen, dass sie ihren einstigen Schulort in guter Erinnerung behalten?

 

Offene Runde, Brainstorming, Diskussion, etc. -- ALLE sind eingeladen.

 

Als Gäste: Mag. (FH) Florian Hirsch, Schulsozialarbeiter in Lambach 

       Mag. Wilfried Scheidl, Regionalcaritas Wels-Land

       u.a.

Modaration: Stefan Haslinger, Vorsitzender von KUPF-OÖ und Sonnenhaus Lambach

 

                                                                                                                                                                            Freiwillige Spenden.

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Mo, 30. Jänner, 19:00 Uhr, ProDiagonal – hörsaal maxi

 

Orte der Zuflucht –

 

Die Asylwerber-Wohnhäuser von Lambach und Stadl-Paura

 

Viele Fehlinformationen prägen die landläufige Meinung über Asylsuchende in Österreich. „Die sitzen nur faul herum und halten die Hand für Sozialleistungen auf!“ so werden sie gern in einem Satz verurteilt. Wem jedoch ein Blick hinter die Kulissen des österreichischen Asylwesens gelingt, wird es vorziehen, zu diesem Thema eher beschämt zu schweigen – oder noch besser: nach eigenen Beiträgen zur Verbindung von Politik und Menschlichkeit suchen.

 

Ein Informationsabend der Caritas und der Volkshilfe.

 

Ref.:           Mag. Josef Leo Pfeil, Leiter Flüchtlingshaus Lambach

                   D.I. Nadya Meissner, Leiterin Flüchtlingshaus Stadl-Paura

          Mag. Marion Huber, Caritas-Abteilungsleiterin Flüchtlingshilfe

          und Betroffene 

                                                                       Freiwillige Spenden.

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Sa. 17. März, 9:00 - 12:00 Uhr, ProDiagonal – hörsaal maxi

 

 

Einführung in die Familienrekonstruktion

 

Familienrekonstruktion ist eine Form intensiver Selbsterfahrung vor dem Hintergrund der familiären Wurzeln. Das Werden der eigenen Persönlichkeit wird aus der Perspektive der Vor-Generationen betrachtet. Dabei kommt Licht in die Schattenseiten bisheriger Lebensweisen und Lebenszustände. Wir können erlebte Belastungen, Hemmnisse oder Störungen im seelischen Gleichgewicht verstehen und verändern. Das Erkennen der familiären Beziehungsmuster - wie sie durch Generationen gewachsen sind - erweitert die Handlungsspielräume und eröffnet neue Entwicklungsmöglichkeiten.

 

Referent: Dr. Max Kastenhuber, Linz

 

www.familienrekonstruktion.at

 

Freiwillige Spenden.

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Mo. 13. Mai 2013, 20:00 Uhr (!)

 

 

Gleichheit ist Glück –

Warum gerechte Gesellschaften

für alle besser sind.

 

Vortrag zu einer Studie von R. Wilkinson

mit

Mag. Wilfried Scheidl, RegionalCaritas Wels

 

 

Wir brauchen mehr Wachstum? Nein, wir brauchen mehr Gleichheit! Denn mit zunehmender Ungleichheit der Einkommen und Chancen nehmen alle gesellschaftlichen Probleme zu – bei Armen wie bei Reichen: Ängste, Depressionen, Stress, Konkurrenz, soziale Verwahrlosung, Gewalt, Wettrüsten der Staussymbole. Eine bahnbrechende Studie von Richard Wilkinson und Kate Pickett, erschienen 2009, beweist: Menschen, die einander vertrauen, leben nicht nur länger, sondern auch glücklicher! Voraussetzung: mehr Gleichheit. An diesem Abend soll das Buch zur Studie vorgestellt werden, anschließend Gelegenheit zur Diskussion.

 

 

22. od. 23. September 2012, Alte Deinhammer-Schmiede, Sand 5

 

NEUE VERANSTALTUNGREIHE:

Vermehrt Schönes !

Tageskurs: Messer schmieden.

 

Haben Sie die Schneid – sich selbst Ihr Jausenmesser zu schmieden? Besonders schöne Besonderheiten gibt es immer noch genug. Weniger zahlreich sind wir umgeben von besonders schönen Alltagsgegenständen. Daher haben wir uns in der neuen Veranstaltungsreihe Vermehrt Schönes ! zum Ziel gesetzt, durch konkrete Bildungsangebote mitzuhelfen, dass dort und da in unserem täglichen Leben die leblosen Industrie- und Wegwerfprodukte durch das Werk unserer eigenen Hände ersetzt werden können. Schmieden ist durch seinen Bezug zu Feuer, Eisen und Rhythmus ein besonders archaisches Handwerk, und ein Messer zählt zu den ältesten Werkzeugen der Menschheit. Ein Anfang also. In diesem kurzen Lehrgang erfahren Sie, wie man selber einfache, aber schöne, scharfe und extrem langlebige Schneidwerkzeuge herstellt. Keine Voraussetzungen notwendig. Auf eigene Gefahr.

 

Kursleiter: Peter Deinhammer, Schmied

Begrenzte Teilnehmerzahl (max. 4 Personen pro Tag)

Kursbeitrag: 75,-- (incl. Material)

Anmeldung bis 20. Sept. erbeten.

Eine etwas andere "Gedenktafel" am alten Sandwirtshaus
Eine etwas andere "Gedenktafel" am alten Sandwirtshaus

 

Sonntag, 30. September 2012, 11:00 Uhr - 17:00 Uhr

 

Österr. Bundesdenkmalamt: Tag des Denkmals 2012

 

heuer unter dem Thema

 

Geschichte(n) im Denkmal

 

 

Das „Zimmer- oder Sandwirtshaus“ wurde erstmals erwähnt 1533 als "heysl im sandt", etwa ab 1680 Zunftgasthaus der Zimmerleute. 1875 Ankauf durch die Marktgemeinde Lambach, als Altenheim eingerichtet. 1912 erweitert und bis 1996 in Betrieb. 1998 privatisiert, vollständig restauriert und revitalisiert, im Mai 2011 Eröffnung des privaten Bildungshauses ProDiagonal im Erdgeschoß dieses Gebäudes.

 

  

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Rahmenprogramm:  

  • Führungen um 11:00 Uhr, 14:00 Uhr, 17:00 Uhr
  • Kritische Dialektgeschichten von und mit Wilhelm Fischer, Lambach (Lesung mit Musik)
  • Schauhandwerk: Zimmerer aus Lambach hacken einen Tram in hist. Arbeitstechnik
  • „Weingeschichten“ im alten Sandwirtshaus – (Kommentierte Weinverkostung mit Weingut Weiss, Gols)
  •  Kleines Heurigenbuffet, Kaffee und Kuchen ganztags.

 Eröffnung des Aloys-Wach-Gedenkraumes VERSCHOBEN auf 2013 !

 

Mittwoch, 17. Oktober 2012, 19:00 Uhr, Bildungshaus ProDiagonal

Offenes Forum.

 

Der Wandel zum Besseren

oder: Wer das Lächeln übt wird ein besserer Mensch

 

Ein Wirtschaftspsychologe & Burn-out-Coach spricht humorvoll und heiter über

die einfachen Möglichkeiten für sich selbst zu sorgen, das eigene Glück in die Hand zu nehmen.

 

Vortrag mit Mag. Norbert Krennmair, Lambach

 

 

 

Samstag, 3. November 2012, 20:00 Uhr, Sommerrefektorium Stift Lambach

 

Beethoven:complete

 

BEETHOVEN Sämtliche Klaviersonaten Teil VIII (letzter Abend)

mit Peter Lang

 

(19:15 Uhr: Sonderführung durch die Stiftskirche, mit kurzem Beethoven-Orgelkonzert, an der Orgel: Michaela Deinhamer)

 

 

16.- 18. Nov. 2012, ganztags

 

Bildhauer-Workshop

 

mit Günter Fellinger, Unterach am Attersee

 

näher Infos unter "aktuelles"

Samstag, 17. November 2012, 10:00 – 18:00 Uhr, Bildungshaus ProDiagonal

 

LebensLustTag

AusZeit für Ausgleich & Regeneration

 

Workshopinhalte sind aktiv zur Ruhe kommen, Kraft tanken, die innere Sonne scheinen lassen. Zugang zu sich selbst, Humor und Heiterkeit, Lebenslust.Methoden: BREEMA Übungen, Bioenergetische Übungen, Atemübungen, Imaginative Techniken,

 

Referent: Mag. Norbert Krennmair, Wirtschaftspsychologe , Managementtrainer und burn-out Coach, Psychotherapeut, Präsident der TALISMAN GeistREICHGesellschaft

 

 

 

Mind. 8 Teilnehmer/innen

Kosten: € 120,-- (incl. Buch „Energievoll Leben“)

Anmeldung erbeten unter: sbz.office@liwest.at, oder im Bildungshaus ProDiagonal.

 

50% der Einnahmen gehen als Spende an die TALISMAN GeistReichGesellschaft Wels

 

 

 

Dienstag, 20. November 2012, 19:00 – 22:00 Uhr, Bildungshaus ProDiagonal

 

NEUE VERANSTALTUNGREIHE:

Vermehrt Schönes !

 

Abendkurs: Lebkuchen verzieren

 

 

Lebkuchen lässt uns das ganze Jahr kalt. Aber wenn die Tage kürzer werden und sich das Jahr dem Ende neigt, werden wir mitunter innerlich heiß und sentimental. Aber nicht nur deshalb, weil wieder ein Jahr unserer Lebenszeit verflossen ist: Nein, der Duft nach Lebkuchen fordert unser Erinnerungsvermögen heraus! Er ist offenbar ganz tief in unserem Kindheitsgedächtnis eingegraben und vermag uns für einen Moment zu besänftigen, herauszuheben aus der Hektik unserer Tage. Er erinnert uns an längst verstorbene Großmütter, die sich damals schon, als sie jung waren, wiederum an ihre Großmütter erinnerten, und den Traum von einer besseren Welt an diese Erinnerungen hefteten.

Und ewig werden die Jungen und Mittel-Alten bedauern, dass diese Ganz-Alten, diese Großmütter der Großmütter, ein Wissen und ein Können rund um die Weihnachtsbäckerei hatten, das heutzutage als verloren gilt. In diesem Kurs wird Ihnen nahegebracht, dass es jederzeit möglich ist, diese alte Kunst des Lebkuchenverzierens wieder aufleben zu lassen. Vorbereitete Lebkuchen werden gestaltet, mit Zuckerguss, Mandeln und kandierten Früchten. Ganz so, wie es die Ganz-Alten gemacht haben….  

 

Kursleiterin: Johanna Deinhammer, Konditormeisterin

Max. 12 TeilnehmerInnen

Kosten: 45,-- (incl. Material)

Anmeldung bis spätestens 10. Nov. erbeten.

 

 

 

 

 

Mittwoch, 28. November 2012, 19:00 Uhr, Bildungshaus ProDiagonal

 

Integration durch Interaktion

 

 

Die 100 Sprachen Ghanas

 

Eine Einführung in afrikanische Ausdrucksvielfalt.

 

 

Wir machen uns gelegentlich Sorgen, dass in Österreich zu viele Sprachen um sich greifen könnten und Modul 1 von Integrationsprogrammen trägt daher gerne die Überschrift „Deutsch für Ausländer - Basiskurs“, oder ähnlich. Wie es sich hingegen in einem Land lebt, in dem es über 100 anerkannte Muttersprachen gibt und wo es auf ein paar Prozent Deutsche, Türkischsprachige, Kroaten oder Araber erst gar nicht ankäme, darüber berichtet John Boakey aus Ghana.

 

Vortrag mit John Boakye, Accra/Wels

 

 

Freiwillige Spenden.

Mi. 24. April 2013, 19:00 Uhr

VERSCHOBEN auf Di. 7. Mai 2013, 19:00 Uhr

 

Pubertät – ein Abenteuer

mit ungewissem Ausgang.

 

Vortrag mit Dr. Max Kastenhuber, Linz

 

 

Foto: A. Kurz
Foto: A. Kurz

beethoven:complete.5 

 

Absolute Rarität.

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Samstag, 29. Juni 2013, 20.00 Uhr

 

 LUDWIG van BEETHOVEN

 

Die Geschöpfe des Prometheus

 

op. 43 

 

Ein Ballett nach Salvatore Viganò (1801)      

 

C.O.V./Tanzcompany Off Verticality, Linz

Orchester Klangvereinigung Wien    

Choreographische Spurensuche: Rose Breuss

Orchesterleitung: Gerald Mair 

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Ludwig vermehrt Schönes.

 

Beethovens einziges Ballett beschäftigt sich mit dem Prometheus-Thema, dem Lichtbringer, der den Menschen das Menschsein lernte. Ideengeschichtlich steht dahinter gewiss ein aufklärerischer Gegenentwurf zu Haydns Oratorium "Die Schöpfung", das etwa zeitgleich entstand und die Welt ein letztes Mal aus biblischer Perspektive zu erklären versucht. Der italienische Tänzer Salvatore Vigano war eine schillernde Figur am Wiener Hoftheater, der die Ballettreform des 18. Jahrhunderts zu relativieren suchte und mit dem Beethoven längere Zeit eine Zusammenarbeit anstrebte. Für die Gattung Ballett entschied sich Beethoven, weil er die erwachende Vitalität und Selbstbestimmtheit des menschlichen Geistes über über eine wachsende Beweglichkeit des Körpers veranschaulichen wollte.

Die Overture zu diesem Opus 43 gelangte rasch zu großer Beliebtheit, der Rest der abendfüllenden Ballettmusik ist sehr selten im Konzert zu hören. Fast nie zu erleben sind Aufführungen mit Tanz. Daher freuen wir uns besonders, dass wir im Rahmen der Lambacher Gesamtaufführungen dieses einzigartige Werk Beethovens wieder in seiner ursprünglichen Form erlebbar machen können.  

 

Bitte Karten reservieren unter 07245-31223-12, oder per mail. (nur 100 Plätze) 

 

Sommerrefektorium Stift Lambach: Die Klangvereinigung Wien, im Vordergrund die Tänzerinnen und Tänzer der Cie.Off.Verticality (IDA, Bruckneruni Linz), Foto: privat
Sommerrefektorium Stift Lambach: Die Klangvereinigung Wien, im Vordergrund die Tänzerinnen und Tänzer der Cie.Off.Verticality (IDA, Bruckneruni Linz), Foto: privat
Die fulminante Prometheus-Tanzperformance mit Live-Orchester fand auch in der Presse mit 6 Sternen eine euphorische Besprechung. Wir freuen uns sehr darüber!
Die fulminante Prometheus-Tanzperformance mit Live-Orchester fand auch in der Presse mit 6 Sternen eine euphorische Besprechung. Wir freuen uns sehr darüber!

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Fr. 13. April 2012, 19:00 Uhr, Hörsaal maxi.

 

 

Streifzug durch die Österreichische Literatur der Gegenwart.

 

mit Christian Schacherreiter

AK: 20,--

 

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SOMMERPAUSE

 Der Mensch spielt,

und er weiß,

dass er spielt,

und das Spiel ist

unvernünftig.

 (Jan Huizinga, 1932)