So, 11. Okt. 2020 10-18 Uhr

 

Tag der offenen LiteraTÜR:

Arbeit statt Almosen

Ein kleines Literaturfestival in Wels

und Umgebung

 

Neben Lesungen und Erzähltheater für Kinder, Jugendliche und Erwachsene stehen auch Werkdialoge über die Arbeit der Autor*innen in Österreich auf dem Programm. Dieses wird ergänzt durch Literatur-Workshops zu Prosa, Lyrik und Poetry-Slam sowie zur Illustration von Literatur. Es darf und soll einen ganzen Tag lang gelauscht, dialogisiert, in der Praxis erprobt, diskutiert und geschmökert werden. Ein vielfältiges Programm, das allen Literaturbegeisterten etwas zu bieten hat, mögen sie nun in Kinderschuhen laufen, jugendliche Wortmeldungen erproben oder sich als Erwachsene gerne mit Literatur beschäftigen. Die parallel in fünf Räumen angesetzten Veranstaltungen ermöglichen, acht Stunden lang Literatur zu genießen, zu diskutieren und sich darin auch versuchsweise zu erproben.

 

Sieben Autorinnen sind während des Tagesprogramms im Einsatz: Ursula Laudacher und Cordula Nossek für das Ezähltheater, Siljarosa Schletterer als Vertreterin der Lyrik und Rebecca Heinrich als Slam-Poetin. Marlen Schachinger, Sara Milena Schachinger sowie Renate Welsh für die erzählende Prosa und Judith Auer für den Fachbereich der Buchillustration.

 

Den Ausklang findet der »Tag der Literatur« in einer Kooperation mit dem Programmkino Wels im MedienKulturHaus Wels, wo am Abend der 90-minütige Dokumentarfilm »Arbeit statt Almosen« über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Autor*innen in Österreich seine Österreich-Premiere erleben wird. Zu diesem Programmpunkt werden mindestens weitere vier Autorinnen eintreffen, um sich mit ihrem Publikum auszutauschen: Corinna Antelmann (Linz), Karin Peschka (Eferding), Marianne Jungmaier (Eferding) sowie Andrea Grill (Bad Ischl).

 

 

 

 Der Mensch spielt,

und er weiß,

dass er spielt,

und das Spiel ist

unvernünftig.

 (Jan Huizinga, 1932)

 

 

Je größer der

Dachschaden,

umso freier ist

der Blick

in den Himmel.