Aloys Wach: Klavierspieler (Paris 1914)
Aloys Wach: Klavierspieler (Paris 1914)

Die familiären Wurzeln des Expressionismus-Künstlers Aloys Wach liegen in Lambach, konkret im heutigen Kultur- und Bildungshaus ProDiagonal, wo seine Vorfahren ein Gasthaus betrieben. Daher haben wir uns es schon lange zum Ziel gesetzt, diesem bedeutenden Maler und Grafiker einen Gedenkraum einzurichten. Das Haus ist groß, aber dennoch ist der Platz inzwischen sehr "verbraucht" und der ursprünglich dafür vorgesehene Raum ist einfach weggeschnappt von anderen Nutzungen.

 

Ganz aufgeben wollten wir aber dennoch nicht, und so kam die Idee, das Museum auszulagern und auf eine ansich "wertlose" Gstettn neben ProDiagonal ein eigenens - wenn auch winziges - Museumsgebäude zu stellen. Für diese knifflige Aufgabe haben wir bei einem Atelier für Architektur in Wien angefragt. Andreas Lint, Ivan Tadic und Christoph Leibl versuchen nun seit Sommer 2015 auf Low-Budget-Basis das Unmögliche möglich zu machen. Die Vorgespräche und ihr Ideenreichtum zum Thema "weniger ist mehr" waren faszinierend, und sie haben auch bereits 3 Entwürfe vorgelegt. Als nächstes müssen noch baurechtliche und praktische Detailfragen geklärt werden.

 

 

Projekt

Aloys-Wach-Museum

dzt. leider wieder auf unbestimmte Zeit vertagt

3 Vorentwürfe samt Modell und Fotomontage für das Aloys-Wach-Museum Lambach

Aloys Wach MUSEUM


Das Museum versteht sich als eine Erweiterung der Bildungs- und Kulturlandschaft

Oberösterreich. Der Baukörper fügt sich am Ortsrand von Lambach in den Auslauf einer engen Kurve der Offenhausener Straße ein und ist ein weiterer Baustein des kulturpädagogischen Zentrums ProDiagonal.

Die Vorgabe, auf einer Fläche von 4x8 Meter Grundfläche ein Museum zu errichten,

veranlasste uns zu einer 'großen Geste auf kleinem Raum'.


Entwurfsbeschreibung:

Ein Museum für den Lambacher Expressionisten Aloys Wach

Betrachtet man das Gesamtwerk des Künstlers wird einem schnell bewusst, welche Vielseitigkeit und handwerkliches Geschick in seiner Arbeit steckt. 

Unser Anspruch bestand darin, das Gesamtwerk Aloys Wachs auf kleinsten Raum zu

präsentieren. Wir wollen Aloys Wach mit all seinen Gesichtern vorstellen, einen Künstler mit einem mannigfaltigen Lebenswerk. Durch die weitgeschwungene Erschließung führt der Raum den Besucher durch Wach sein Leben. 

Ein Spiel von Licht und Schattenverläufen lässt gewohnte Raumkanten

verschwinden und bietet den Kunstwerken einen würdigen Auftritt.


Ein Spiel von nah und fern, von Grenzen und grenzenlos


Christoph Leibl, Andreas Lint, Ivan Tadic

 

Engere Auswahl: Modell C

 

 

Mach Schönes

und lass die Leute reden.

 

Peter Handke

 

 

Gesegnet sei der Gott,

der den Frühling

und die Musik

erschuf!

 

Richard Wagner

 

 

Die Hölle ist leer.

alle Teufeln sind hier!

 

William Shakespeare