ProMusic CLASSIC

 

Do. 2. Dez. 2021, 20:00 Uhr

 

...bis an der Sehnsucht Rand

 

Alexandra Kreuzeder

liest Texte und Gedichte von

Rainer Maria Rilke

 

Paul Gulda

spielt dazu Klavierwerke aus der Zeit

(Rachmaninov, Respighi,

Zemlinsky, Skrijabin, etc.)

 

Karten unter

 0699-12666974 oder office@prodiagonal.at

 

 

 

„Von deinen Sinnen hinausgesandt, geh bis an deiner Sehnsucht Rand“ heißt in einem Gedicht von Rainer Maria Rilke (1875 - 1926), geschrieben vor 120 Jahren, am 4. Oktober 1899 in Berlin. Der Pianist Paul Gulda und die Rezitatorin Alexandra Kreuzeder laden ein zu ihrem musikalisch-poetischen Rilke-Projekt. Eine Reise in den Weltenraum des Lyrikers und Mystikers Rilke steht bevor, die letztlich bei uns selber endet. Des Dichters dichtes Wortspiel bahnt sich durch Alexandra Kreuzeder facettenreich den Weg zu verständlicher Lebensweisheit. Paul Gulda, subtiler Tastenmeister und Wortversteher, verbindet Rilkes Poesie mit Musik von Reger, Debussy, Zemlinsky, Strauss und anderen Zeitgenossen. In Wort und Musik gegossen, begegnen uns Sehnsucht, Liebe, Getriebensein und Vergänglichkeit, aber auch Stille, Warten, „Advent“, Geburt und Neubeginn…

 

Covid19: Es gilt die 3G-Regel

 

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Die Auswahl der Rilke-Text bleibt eine Überraschung,

folgende Klaviermusik werden sie begleiten:

 

Claude Debussy:

Clair de Lune - aus Preludes Livre 1:  Voiles - Les Collines d‘Anacapri 

Gustav Mahler:

Adagietto aus der Symphonie No. 5
Sergei Rachmaninov: Prelude Ges-Dur, op. 23/10

Max Reger:

Albumblatt - Nachtlied
Ottorino Respighi: Notturno 

Alexander Skrjabin:

Präludium e-moll op. 11/4 - D-Dur op. 11/5 - Etude cis-moll op.2/1

Richard Strauss:

Stimmungsbilder, Op. 9: No. 2,  An einsamer Quelle - No. 4, Träumerei

Karol Szymanowski:

Präludium h-moll, op.1/1

Alexander Zemlinsky:

aus Op. 9:  No. 3  Liebe - No. 4  Käferlied

 

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wegen Corona:

Konzertsaison Frühling/Herbst 2020

auf 2022 verschoben:

Do. 21. April 2022, 20:00 Uhr

 

Cello in Paris

 

Müsste man zu Paris – der Stadt der Künste, aber auch der Liebe – einen Soundtrack schreiben, käme man nicht um den malerischen Klang des Cellos umhin. Die drei befreundeten Musiker Frederic Chopin, Auguste Franchomme und Felix Mendelssohn-Bartholdy liebten die inspirierende Atmosphäre dieser Metropole, diesen Hotspot der Sinnlichkeit so sehr,

dass manche von ihnen für immer dortblieben… 

 

CHOPIN: Sonate

FRANCHOMME: Mazurka

MENDELSSOHN: Sonate

 

Cristian Leal - Hammerklavier. Anna Schiffkorn - Violoncello

 

 

Do. 9. Juni 2022, 20:00 Uhr

 

“Greiff frisch die Lauten…“

 

So beginnt ein Spruch aus der Blütezeit der Lautenkunst im 17. Jahrhundert. Wenn der letzte Vers dann prophezeit: „Von solcher süßen Lieblichkeit / Sich wenden wird dein Trawrigkeit!”, dann verspricht er wohl nicht zu viel. Kaum ein anderes Instrument schmeichelt Ohr und Seele so überschwänglich wie die Laute. Das wussten auch die Habsburger, die sich ihren harten politischen Alltag abends durch die weichen Fingerkuppen ihrer Hoflautenisten versüßen ließen…

 

Lautenmusik am Wiener Kaiserhof 

(Radolt, Weichenberger, Losy, u.a.)

 

Cornelia Demmer

Barocklaute

 

 

Do. 27. Okt. 2022, 20:00 Uhr

 

MOZART und das kleine Glück

 

Mozart war zu seiner Zeit weniger als Komponist berühmt – komponiert haben fast alle Musiker damals – ein echter Star war er als Virtuose! Das Standardformat, in dem er sich zeigte, war das Klavierkonzert. Doch auch bei den kleineren Besetzungen – vom Solo bis zum Quartett – hat er gerne an sein Lieblingsinstrument gedacht. Und zwar nicht nur zum Glück der kleineren Veranstalter, die für ein Klavierkonzert nicht einmal die erforderliche Anzahl an Musikern unterbrächten…

 

MOZART – Solo D-Dur – Duo e-Moll – Trio C-Dur – Quartett Es-Dur

 

Wieland Nordmeyer – Klavier

Georg Wimmer – Violine

Stephan Deinhammer – Viola

Solveig Nordmeyer – Violoncello

 

 

 

Do. 15. Dez. 2022, 20:00 Uhr

 

Goldberg – Weihrauch – Myrre 

 

Die Legenden um Bachs Goldberg-Variationen sind mindestens so berüchtigt, wie jene um die heiligen drei Könige. Ein russischer Gesandter soll an Schlafstörungen gelitten haben, und so habe man Bach beauftragt, für ihn als Einschlafhilfe ein endlos langes Werk zu schreiben. Doch schon die Aria ist so voller Verzierungen, dass es nur so klingelt. Die erste Variation ein furioser Wettlauf, die Sechzehner eine pompöse Ouvertüre. Dazwischen jede Dritte ein vertrackter Kanon, dass sich die Balken biegen, und so weiter, und so weiter. Ergo: An alles darf man, muss man, wird man denken in dieser Sternstunde der Musik. Nur nicht an Schlaf. 

 

BACH – Aria mit verschiedenen Veränderungen 

 

Anne Marie Dragosits

Cembalo

 

 

 

Mach Schönes

und lass die Leute reden.

 

Peter Handke

 

 

Gesegnet sei der Gott,

der den Frühling

und die Musik

erschuf!

 

Richard Wagner