Die Jazz-Konzertreihe im ProDiagonal entstand durch Zufall. Seit 2011 sind wir im eigenen Haus am Ortsrand von Lambach und mit der Eröffnung dieses Hauses ging auch die Offenheit für neue Veranstaltungsformate einher. So stand eines Tages der Jazz-Pianist Martin Gasselsberger vor der Tür und meinte, er habe vom Kontrabassisten seine Trios gehört, dass es hier neue Räumlichkeiten mit einem schönen Klavier gäbe .... und ob man da nicht eventuell mal mit dem Trio mg3 ...... auftreten könnte. Jazz spielte zwar in unserem herkömmlichen Leben als Organisten und klassische Konzertveranstalter kaum eine Rolle, aber aus spontaner Sympathie bzw. im Sinne der Offenheit, auf die ProDiagonal immer angelegt war, sagten wir einfach innerhalb von 5 Minuten: Warum nicht!

So spielte Martin mit mg3 am 30. März 2012 den ersten Abend im ProDiagonal, der für uns alle zu einem zauberhaften Schlüsselerlebnis wurde. Für uns als Klassiker und Kirchenmusiker ging an diesem Abend ein Tor zu einer neuen Welt auf, und Martin war so begeistert von den Räumlichkeiten und der Atmosphäre im Haus, dass wenig später die Idee geboren war, eine längerfristige Jazz-Konzertreihe in die Welt zu setzen. Seit Frühling 2013 setzten wir diese Idee um und wir danken an dieser Stelle auch unserem (Stamm-)Publikum, das sich umgehend einstellte. Denn nur durch das Zusammenwirken mehrer glücklicher Umstände konnten seither über 50 Konzerte mit großartigen Musikerinnen und Musikern stattfinden.

Neben Zugang zu Weltgrößen hat Martin immer auch ein besonders Händchen für junge Talente und Newcomer. Wir danken ihm sehr herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz, sein edles Understatement und die ausgesprochen angenehme Art der Zusammenarbeit.                                                                        Familie Deinhammer                                                                                                                   

 

 Der Mensch spielt,

und er weiß,

dass er spielt,

und das Spiel ist

unvernünftig.

 (Jan Huizinga, 1932)

 

 

Je größer der

Dachschaden,

umso freier ist

der Blick

in den Himmel.