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Herbst 2019                                                                                                                       

Fr. 27. Sept. 2019, 20:00 Uhr

 

VERSCHOBEN

auf Sa. 28. Sept. 2019 

 

PAUL GULDA

spielt BACH

 

Das wohltemperierte Klavier 

Band 1

 

Wollen wir uns gleich vorweg die Frage verkneifen, was der im Konzertleben ungemein populäre, aber nicht weniger geheimnisvolle Begriff "wohltemperiert" eigentlich bedeutet. Belassen wir es dabei, festzuhalten, dass Bach hier auf eine Art der Klavierstimmung verwies, die Kompositionen in allen 12 Dur- und Molltonarten darstellbar machte. Das was Neues, denn das war bei den Cembali und Orgeln des Frühbarocks noch nicht möglich. Aber warum? Hatten die wohl noch nicht alle Tasten im Schrank? Doch! Aber trotzdem, wie gesagt, darüber lasst uns in Zeiten von www hier schweigen. (Freilich nicht ohne zuvor den ganz hartnäckig Interessierten einen Link zu einem entsprechenden Infokasten einzufügen...) Reden wir lieber darüber, dass wir uns sehr freuen, dass Paul Gulda nach zwei sehr erfolgreichen Beethoven- Konzerten im Jahr 2016 erneut in Lambach zu hören ist! Seine Wege zur Musik sind so vielfältig, wie die Musik selbst es ist. Insbesondere für Bachs großen Zyklus von 24 Präludien und Fugen ist das eine ideale Voraussetzung, denn auch Bach hatte nichts anderes im Sinn, als über viele Wege über viele Umwege, über viele Tasten, über viele Tonarten letztlich zu jener ganz großen Einheit vorzudringen, nach der wir uns alle sehnen.

  

Fr. 25. Okt. 2019, 20:00 Uhr

 

Anton Bruckner

Die NULLTE - null und nichtig?

 

Frühe Sinfonie in der Fassung für Klavier

zu 4 Händen.

 

Vierhändiges Klavierspiel war nicht nur ein notwendiger Weg, um sich in einer Zeit ohne klanglicher Speichermedien auch die großen Werke des Konzertsaals und der Opernbühne im trauten Heim in Erinnerung zu rufen, sondern es ist heute noch ein gute Möglichkeit, die musikalische Struktur der großen Orchesterwerke in aller Reinheit sich zu vergegenwärtigen. Daher ist vierhändiges Spiel nicht nur ein Kompromiss, sondern eine voll gültige Alternative, die tatsächlich neue Erkenntnisse über Bruckners Symphonik bringt.

 

Gerhard Hofer & Dino Sequi

 

Fr. 15. Nov. 2019, 20:00 Uhr

 

Franz Schubert

SCHWANENGESANG

 

Wolfgang Bankl, Gesang

Felix Hornbachner, Klavier

 

Liederzyklus über Texte von Heinrich Heine. Schubert trifft Heine - Dramatik ist also fix gebucht. Aber wer hätte gedacht, dass Dramatik so schön sein kann?

Schönheit - ein Alias der Hoffnung?  

 

 

Fr. 12. Dez. 2019, 20:00 Uhr

 

Joseph Haydn

ES WAR DIE LERCHE...

 

Berühmte und weniger berühmte Streichquartette von einem der ersten Meister dieser Gattung, der auch gleich zu einem der größten avancierte. Wie sagt das Sprichwort: Was Besseres kommt selten nach....

 

DejaVu Quartett

Shushanik Aleksanyan-Frühwirt // Razvan Negoita

ABGESAGT                                        Benedict Mitterbauer // Bertin Christelbauer

 

Kartenreservierungen unter

0699-12666974 

oder per mail unter

office@prodiagonal.at

 

 

Preise:

 

Normal: VVK 19,00 // AK 20,00

StudentInnen: 10,--

SchülerInnen unter 15 jahren frei.

 

Anfahrt hier

 

 

 

 Der Mensch spielt,

und er weiß,

dass er spielt,

und das Spiel ist

unvernünftig.

 (Jan Huizinga, 1932)

 

 

Je größer der

Dachschaden,

umso freier ist

der Blick

in den Himmel.

 

 

Man verlangt von uns Taten, Beweise, Werke. Und alles was wir vorweisen können, ist nichts als ein verwandeltes Weinen.

(E.A. Ciora)